Heute, am 13. September, begehen wir den Gedenktag des hl. Johannes Chrysotomus. Er war Mönch, Patriarch von Konstantinopel, und ein hervorragender Prediger, dem man deswegen den Beinamen Chrysostomus, also Goldmund gegeben hat. Wenngleich er auch in den politischen Querelen von Konstantinopel und mit dem oströmischen Kaiser hatte, war er trotzdem ein zutiefst gläubiger Seelsorger, der vor allem erkannte, dass die Tiefe des Glaubens vor allem durch die Feier der Liturgie gewonnen werden konnte. So bemühte er sich, durch die Feier der Liturgie und ihrer Ausgestaltung, die Menschen zu dieser Tiefe des Glaubens zu führen, die bis heute die Feier der Göttlichen Liturgie prägt. So trägt die am meisten verwendete Fassung der "Messfeier" in der byzantinisschen Liturgie bis heute die Bezeichnung "Die Göttliche Litugie unseres heiligen Vaters Johannes Chrysostomus". Von dieser Art des Feierns können wir in den Kirchen des Westens noch biel lernen.
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Kommentare
Stimmt, von der Liturgie der Ostkirche können wir im Westen viel lernen, auch die Treue zum Ritus als Zeichen der Zusammengehörigkeit.