Wenn wir die Messe feiern, ist sie für viele einfach ein Ereignis, zu dem sich Christen zu einer Feier versammeln, um das Wort Gottes zu hören und die Kommunion zu empfangen. So vereinfacht gesagt. Tatsächlich ist sie aber viel mehr.
Beim Zweiten Vatikanischen Konzil wurde ausdrücklich betont und hervorgehoben, dass die Messfeier eine Begegnung der Gläubigen mit dem auferstandenen Herrn, der in dieser Feier gegenwärtig ist. Er ist gegenwärtig durch die Versammlung, in seinem Wort, im Sakrament der Eucharistie und in der Person des Priesters, der die Feier leitet.
Der heilige Papst Gregor der Große weist aber auch darauf hin, dass in dieser Feier auch die Engel Gottes zugegen sind. Darum geht auch im Eucharistischen Hochgebet die einleitende lobpreisende Präfation über in den Gesang der Engel, der im Buch Jesaija überliefert ist. Im Ersten Hochgebet wird bei der Darbringung der Gaben im Hochgebet zusätzlich erwähnt, dass der heilige Engel diese Gaben vor Gott auf seinen himmlischen Altar getragen wird. Aussagen des Glaubens, die nur wenigen bewusst sind. Damit wird auch deutlich, dass im Grundverständnis der Messfeier ein Ereignis zu sehen ist, in dem der ganze Kosmos eingebunden ist und damit die ganze Schöpfung.
Diese Dimension soll aber auch in der Gestaltung der Messfeier immer wieder zum Ausdruck kommen.
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